Update und Neustart

Gerade mußte ich mein Macbook updaten, um irgendwie kompatibel zu sein mit der App George von der Sparkasse. Es hat ein paar Anläufe gebraucht und es hat etwas gedauert, aber nun ist es gelungen und alles hat neu gestartet. „Wie innen, so außen, so innen“ fällt mir ein und daß ich mich öffnen mag für ein himmlisches Update und für einen Neustart meiner inneren Systeme; das Alte ver-brenne-n lassen im sanften Feuer des Herzens und der Hoffnung.

Update und Neustart eingeladen, willkommen geheißen, dankbar und voll Freude empfangen. Frischer Frühlings-Segen! Upgedatet zu tieferem Vertrauen, größerer Selbst-Liebe und Verbundenheit. Und zu… zu Vielem, was ich noch gar nicht kenne. Zu neuen, wohl-vertrauten Wundern!

Immer öfter die 7 WASAS er-inner-n:

Bin gut ge-erde-t, gut im Körper präsent, frei fließender ATEM, gut ge-himmel-t, gut ge-herz-t : ), gut im Kiefer entspannt und: Ausdruck durch STIMME & BEWEGUNG!

ATEM, STIMME & BEWEGUNG – „meine“ alten Schlüssel für Lebendigkeit, Heiliung und Kreativität!

Und schon wieder bin ich übersiedelt!

Nun werde ich zwar zur Abwechslung mal seßhaft, aber zur Zeit bin ich noch ständig am Übersiedeln, von einer Herberg zur nächsten!

Genau zu Allerheiligen im Vorjahr – es war ein strahlend schöner, bunt leuchtender Spätherbsttag – bin ich nach Unterdürnbach übersiedelt, zu meinem Hof – ich war so voller Vorfreude auf diesen neuen Lebensabschnitt und so voller Dankbarkeit, daß ich an diesen wunderschönen schönen Platz geführt worden bin.

„Mein Hof“ – wie ungewohnt das noch klingt! Seit ich mit 19 Jahren aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, hatte ich fast nie einen Garten, lebte fast immer in Wohnungen (bestenfalls mit einem kleinen Balkon) und insgesamt sicher einige Jahre lang im Camper. Und nun ein Hof, mit etwas Grund und Boden, mit alten Ställen und Heustadln, mit Bäumen und Sträuchern, mit Lavendel (Unterdürnbach ist ja das Lavendeldorf) und Rosen und riesigen gelbblühenden Teppichen von Winterjasmin…

Also alles neu – seßhaft werden am Land, in einem urigen kleinen Dorf, in einem urigen alten Hof… hui! Es ist so neu und gleichzeitig fühlt es sich so natürlich an, es stimmt einfach (trotz mancher Flaute im Prozeß des Renovierens).

Nachdem der Hof ja fast von Grund auf renoviert und umgestaltet wird, herrscht nach wie vor Baustelle: im künftigen Wohnbereich, im Innenhof, und jetzt auch noch im Garten, überall! Gestern kam der Baggerfahrer und hat begonnen, das Fundament von zu hoch aufgeschütteter Erde zu befreien – nix für schwache Nerven, hat Maria, die Archtektin gemeint! Am nächsten Tag hat´s zu regnen begonnen – eh wunderbar nach der langen Trockenheit, aber ausgerechnet jetzt, wo das Fundament nackig daliegt… nun ja, es is wie´s is… bewohnbar ist der Hof jedenfalls noch nicht…

Also – nach der Übersiedlung im letzten Herbst hab ich zunächst noch im Camper vor den alten Heustadln gelebt,

…bis es schließlich zu kalt wurde; dann ging die Herbergssuche los: zunächst ein gemütliches Zimmerchen in Eggenburg, in einem mittlealterlichen Stadthaus mit wunderschönen Gewölben – die perfekte Höhle für die Adventszeit. Anfang Jänner dann ins „Lärchenstüberl“ – eine kleine urige Wohnung innerhalb des Hofes einer sympathischen, sehr gastfreundlichen Familie. Schön warm war´s dort, gemütlich, gesellig – genau richtig für die kalten Wintermonate! Und nun im März im Felsenhäuschen, im schönen Gars am Kamp…. vor ein paar Tagen bin ich bei einer interessanten, höchst kreativen Frau eingezogen. Ihr Häuschen ist auf einem Felsen auf drei Ebenen gebaut, mein Zinmerchen auf der mittleren Ebene, mit eigenem Eingang, sympathisch eingerichtet und sehr gemütlich – mit Kachelofen und hübschen älteren Holzmöbeln, wunderbar! Es wird Frühling, nun bin ich mehr in der Höh, nicht mehr in einer Höhle, sondern dem Himmel näher, in einem Felsen-Nest!

Ich finde es faszinierend, wie die jeweiligen Unterkünfte zur Jahreszeit und zu meinen inneren Bedürfnissen und Prozessen gepasst haben und wie´s auch jetzt wieder so gut passt! Und wie gesellig das Leben auf dem Land ist! Durfte bereits einige liebe und interessante Menschen kennenlernen! Und was so schön ist: wie leicht sich die Dinge ergeben – ohne jede Anstrengung! Fühle mich ganz wundersam geführt und behütet.

Dafür DANKE, DANKE, 3x DANKE!

Intensive Zeiten!

Ich weiß nicht, ob´s Menschen gibt, die alles „wie gehabt“ erleben…? ich finde schon, daß sehr spezielle Energien und Kraftfelder auf uns einwirken, daß wir gefordert sind, Widerstände und Kontrolle loszulassen, also die Ego-Zügel zu lockern und tiefer in uns hineinzuspüren, was wirklich gelebt, getan, gesagt, gestaltet, manifestiert werden will. Daß wir herausgefordert sind, Herausforderungen anzunehmen und zu erkennen: worum geht´s? was will Beachtung, was will gesehen, gefühlt und geheilt werden? was braucht´s dazu?

In jedem Fall braucht´s den Wunsch, die Absicht, daß sich Störfelder ent-stören, daß Friede einziehen möge, daß Heilsames geschieht für alle Beteiligten. Es braucht im Fall eines Konfliktes die Bereitschaft, auf´s Rechthaben(wollen) und auf´s Urteilen zu verzichten, auf mein Herz zu hören, auf das, was größer, heller und weiter ist als mein kleines Ich, was freier und fließender ist als meine alten Verstockungen.

Ich bin nach wie vor mitten im Prozeß des Umbauens, des Renovierens meines alten Hofes – und wahrscheinlich passiert Analoges in meinem Inneren – wie außen so innen, wie innen so außen.

Die gröbsten Arbeiten (zum Beispiel den Innenhof tief aufreißen auf der Suche nach Leitungen und Abflußrohren oder die Hausmauer aufstemmen für eine neue Eingangstür….) sind großteils bereits gemacht, jedenfalls im vorderen Trakt, in meinem künftigen Wohnbereich; ich hoffe, daß ich noch vor Ostern einziehen kann! Das wäre wunderbar!

Eine wiederkehrende Herausforderung ist, daß alles so teuer ist und das Geld hurtig davonrinnt; daß der finanzielle Rahmen, den ich mir gesteckt hab, bei Weitem nicht hält… daß die Renovierung, so wie ich´s mir wünsche, fast doppelt so viel kosten wird als ursprünglich angenommen.

Interessant ist die Beziehung mit meiner Architektin. Sie hat ganz wunderbar und harmonisch begonnen, ich hab mich wie ein Kind an die Hand nehmen lassen und das war anfangs super, ich hab ja keine Ahnung vom Bauen! Mit der Zeit bin ich irgendwie in eine allzu passive Rolle gerutscht und es war mir klar, daß ich etwas mehr Eigeninitiative entwickeln möchte, um nicht den Antrieb und die Freude zu verlieren. Das stört nun bisweilen ein bißchen das zunächst so harmonische Miteinander und es ist mir wichtig, hinzuschauen und für mich zu klären: worum geht´s denn wirklich? um ein altes Thema mit meiner Mutter (auf Widerstand gehen, wenn sie glaubt zu wissen, was für mich gut ist)? Wie immer geht´s darum, alles gut wahrzunehmen, zu fühlen, im Herzen anzunehmen und möglichst die Rundum-Geschichte (die im Kopd rumgeht) wegzulassen… und die innere Führung zu bitten: möge Heilsames geschehen! Mögen alte Verkrustungen sich lösen und ein neuer Friede sein. Das Schöne ist, daß es immer wieder möglich ist, frisch und ohne Vorbehalte neu zu beginnen!

Das gilt für mich als Individuum und für uns alle, als Menschheit. Möge die WENDE gelingen und mögen wir aus dem Labyrinth von Angst und Trennung herausfinden, in Räume höherer Liebe und Ordnung. In Räume, wo die Freude wohnt, wo ich ganz DA BIN und ganz viele wunder-volle, „un-mögliche“ Möglichkeiten!

Aho!

Dazu fällt mir grade noch ein schöner Text von James Low (ein Anthropologe, der sich tief in den tibetischen Buddhismus eingelassen hat) ein, den mir meine wundervolle argentinische Freundin vor Kurzem geschickt hat:

So what is it, that you want from other people? Maybe there are no other people, maybe we are moving in a field of light, of appearances…. we are creatures of light, of delight. It is enjoyable to be playful in this interplay of potential as it unfods… but we want something more substantial. Something to take home. „Will you care about me? Do you think of me?…

Please, don´t think about me, because I´m not something to be thought about. If you want to meet me then meet me. But if you think about me who are you thinking about? It´s so interesting. And the more you think about me the more you thicken your image of me. You loose me by thinking about me. Isn´t that amazing?

Alles Baustelle!

In den ersten Wochen, nachdem ich den alten Weinviertler Hof im Dörfchen Unterdürnbach gekauft habe, ging alles recht langsam in Hinblick auf die Renovierung – November, die Advent-und Weihnachtszeit, der Jahreswechsel – eher die Zeit für Innenschau und Innehalten als für schwungvolle Aktivitäten! Ich hab´s immer schon gut und wichtig gefunden, mich auf den Jahreskreis mit seinen rhythmisch wechselnden Energien einzustimmen und so fügt es sich ganz von selbst, daß auch die Umbauarbeiten sich diesen Rhythmen anpassen! Mit dem zunehmenden Licht und den neuen Lebensimpulsen sind die Renovierungsarbeiten nun seit ca. zwei Wochen so richtig angelaufen.

Der künftige Wohnbereich – alles Baustelle! Alles ist aufgerissen, abgeschabt, durchbohrt, durchbrochen, geschlitzt, innen und außen! Im vorderen Innenhof sind vor drei Tagen tiefe Gräben ausgebaggert worden, auf der Suche nach dem Verlauf der Abwasserrohre und der Wasserleitungen… tief unten sind sie nun zu sehen… es geht dem alten Hof so richtig an die „Eingeweide“!

Elektriker am Werk!

Es geht mir nicht immer nur gut dabei! Einerseits bin ich froh, daß es voran geht, andererseits gibt´s Momente, in denen ich mich plötzlich ganz schwach fühle – als würde mir die Energie auslaufen… alles wirkt so wund und aufgerissen – fast so, als würde in mir selbst tief drinnen umgegraben und renoviert!

Und die Ausgaben! Das Geld fließt so hurtig weg, daß mir manchmal ganz schwummerig wird!

Und doch: insgesamt läuft es wirklich gut: Maria, die Architektin ist ein großes Glück, in persönlicher und fachlicher Hinsicht. Auch die Helfer sind wirklich gut, verstehen ihr Handwerk und sind sympathisch und die Stimmung ist gut auf der Baustelle – was nicht so selbstverständlich ist, meint Maria! Sie schätzt, daß Mitte April der erste Teil fertigsein wird, das heißt, daß ich vor Ostern einziehen könnte… das wäre sooo schön!

Ich übe mich also in Vertrauen, daß alles zur richtigen Zeit bestmöglich geschieht, daß meine finanziellen Mittel ausreichen werden, daß das Potential, das ich nach wie vor in meinem Hof sehe, sich entfalten wird und vor allem, daß dieses große Projekt auch von der geistigen Welt gewollt und unterstützt wird! Und den Eindruck hab ich tatsächlich – ich bekomme so viel Unterstützung, von allen Seiten! Auch von meinen Nachbarn, die mir immer wieder ihre Hilfe anbieten – danke danke danke!

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Lichtmeß Candelaria Brigid, die Früh-Früh-Frühfrühlingsgöttin

Lichte, kleine Wachstumsimpulse, die ganz Dunkle Zeit liegt nun hinter uns, zarte neue Lebensimpulse sind spürbar, hin ins Licht, hin zum Früh-ling! Sie senden die Botschaft aus: es darf leicht sein, lichte Leichtigkeit, herz-lichte Leichtigkeit… ich seh einen Engel mit ausgebreiteten Flügeln, ich fühl seine/ihre herz-lichte Leichtigkeit in mir.

BIRKE Birke ist lichte Leichtigkeit. Brigid´s Baum, Baum der jungen Göttin, Baum meiner Mutter als junges Mädchen… Drei junge Birken in eurem Garten; eine in meinem – wird kommen, bald!

Es ist ein Schritt nach vor, in einen helleren, lichteren Raum; wir gehen in Schlangenlinien, begegnen uns in Kreisen, lauschen dem Rauschen der Flügel… EXIT, nur keine Panik!

FRAU HOLLE raschelt schon leise mit ihrer Schürze…ganz bald schüttelt sie die ersten Blümchen aus ihr hervor!

ATEM, der ATEM! Atmen in diesem helleren, lichteren Raum; Lebensatem – er IST dieser hellere licht-leichte Raum.

Allzu Schweres ist abgestreift, bleibt hinten, wird zu Kompost… doch ihr alten Schmerzen, was ist? wollt ihr mich nicht lassen, in Ruhe, in lichtem Frieden lassen? „Große Schmerzen und schweres Leiden ist Teil der Alten Matrix“, sagt ein aufgestiegener Meister… „erhebe dich, laß dich erheben, ALLOW! “ I want to… but HOW? „You KNOW!“

Ich erlaube Atem, Stimme und Bewegung, gut geerdet, gut gehimmelt, gut im Herzen verankert, Kiefer angenehm entspannt. Der Körper ruft mich, die Körperin – ich hör ihr zu, höre auf sie!

Eramos cinco brujas en Mexico lindo, cinco cuatro tres… bien conectadas, bien divertidas y bien locas – cada una en su estilo! Candelaria – celebramos Candelaria, celebramos la Brigid – era una fiesta maravillosa, loca y inolvidable! Gracias a la Lilia, la Marcia, la Susanna y a la Holly, mil gracias!

Wir waren fünf Hexen in Mexico lindo- erst fünf, dann vier, dann drei… gut verbunden, recht unterhaltsam und ziemlich ver-rückt – jede auf ihre Art, in ihrer EigenArt! Candelaria, wir haben Candelaria gefeiert, wir haben Brigid gefeiert – es war ein wundervolles, ver-rücktes und unvergessliches Fest! Großen Dank an euch, ihr schönen wilden Frauen – geliebte Lilia, Marcia und Suzanna. Großen Dank!

Großen Dank an die liebenden, lebensfördernden Kräfte des Lichts!

Noch ein paar Bilder

Gestern war noch dicker Nebel und richtig dicker Raureif; gegen Abend bin ich nochmal spazieren gegangen und die Luft, die Stimmung war auf einmal so leicht! Der Nebel hat sich (nach mehr als einer Woche!) gelichtet und es war wieder Himmel zu sehen! Wolken! Abendrot! Und in der Nacht endlich wieder Sterne! Was für ein Glücksgefühl!

Gestern:

der Karner in Burgschleinitz

Heute: kein Nebel mehr und ein paar Plusgrade; der Raureif-zauber war ganz schnell verschwunden…

die Fehhaube bei Eggenburg, ein wundervoller Kraftplatz

Der Nebel ist zäh

Bei strahlendem Sonnenschein bin ich vor einigen Tagen von Salzburg weggefahren, bin im Nebel hier im Weinviertel angekommen und er ist bis jetzt nicht wieder weggegangen. Immer wieder schau ich in der Wetter App – überall Sonnensymbole, nur wir sitzen hier im zähen Nebel! Es ist kalt und so gibt´s schönsten Raureif – immerhin, er entschädigt mich so halbwegs für den fehlenden Sonnenschein!

Hier ein paar Impressionen vom heutigen Spaziergang in Burgschleinitz:

Vollmond im Krebs

Dieser Vollmond ist zwar schon seit einigen Tagen vorbei und nimmt schon wieder ab, aber ich mag trotzdem noch drüber schreiben, weil ich das Thema dieser Mondin so deutlich in mir gespürt habe. Bei Mond im Krebs geht´s um Familie, wo bin ich zu Hause, wo und mit wem fühle ich mich wohl, was ist Heimat für mich, was war in meiner Kindheit…

Ich durfte dieses Thema auf mehreren Ebenen erleben: direkt, indem ich wieder mal für ein paar Tage in meinen Geburtsort Salzburg gekommen bin und meine Lieblingsorte besucht habe; beim nächtlichen Spaziergang über den Mönchsberg hat sich ein sehr berührendes Gefühl von Heimat in mein Herz geschlichen: so wunderschön, die Silhouette der vertrauten Bergzüge im nachtklaren Himmel, Erinnerungen an all die Berg- und Kletter- und Schitouren werden lebendig, verbunden mit Liebe und Dankbarkeit!

Und dann die Besuche im Bazar, meinem Lieblingscafe – einst mein zweites Wohnzimmer, wo ich ganz viel geschrieben, gelesen, gelernt und manchmal auch Freunde getroffen hab; und ein Besuch im Tomaselli, wo ich manchmal noch hingehe, weil´s im oberen Stockwerk genauso nach Kaffee duftet wie einst bei meiner Großmutter in der Küche… und auch, weil wir bereits als Jugendliche beim Schuleschwänzen im Stüberl gesessen sind!

Ja, und indirekt war das Thema Heimat in einem Buch, das ich gerade fertig gelesen habe, präsent. „Das Dschungelkind“ – die faszinierende und berührende Erzählung einer jungen deutschen Frau, die bis zu ihrem 15.oder 16. Lebensjahr im tiefsten Dschungel aufgewachsen ist – mit ihren Eltern und Geschwistern bei einem völlig isolierten Stamm in Neu-Papua, Indonesien. Im letzten Teil des Buches beschreibt sie ihre Übersiedlung nach Europa, ihren Kulturschock, ihre innere Zerissenheit und wie sie es letztlich doch schafft, im (über)zivilisierten, westlichen Leben zurechtzukommen.

Gewohnt hab ich diesmal während der paar Salzburg-Tage bei meiner Clown-Freundin und ihrer bunten Familie, in ihrer Villa Kunterbunt! Dort zu sein ist Freude, ist leicht und unkompliziert, recht lebendig! Wir lachen und blödeln viel … und wir tauschen uns auch auf einer tiefen Ebene offen aus! Als Kind hätte ich mir so eine Familie gewünscht… umso mehr genieße ich´s nun, immer wieder mal für ein Weilchen mit ihnen zu sein!

Schon ist alles wieder Vergangenheit – der Vollmond ist nicht mehr, das Buch ist ausgelesen, der Abschied von meiner Freundin und ihrer bunten Familie war herzlich… heute bin ich nach Wien gefahren und morgen geht´s zurück in meine neue Heimat, ins Weinviertel! Zurück zu meiner Baustelle!

Der Dreh in die richtige Richtung…

Richtig, was ist denn richtig? was ist nicht richtig, also falsch?

Gibt´s überhaupt „richtig und falsch“?

Es fühlt sich richtig an, es fühlt sich stimmig an, es fühlt sich nicht richtig an…

Wann fühlt sich etwas richtig an? wann falsch? wann ist etwas die richtige Entscheidung? die richtige Richtung?

Da wo´s hell sich anfühlt, wo Freude aufkommt, wo sich´s richtig gut anfühlt, ohne nagende Zweifel, ohne größere Ängste, einfach stimmig – da ist´s für mich richtig, da stimmt die Richtung… da war´s eine gute Entscheidung… auch wenn irgendwann – früher oder später – Stolpersteine auftauchen, Herausforderungen, wo das Leben mich also fragt: und jetzt? wie gehst du damit um, mit diesem Stolperstein? mit dieser Hürde, diesem Engpaß…?

Das Leben hat mich dies grad vorgestern gefragt: und jetzt? wie gehst du damit um, daß sie (die Politiker „da oben“) von heut auf morgen klammheimlich alle Förderungen gestrichen haben? Es gibt keine 18.000 Euro mehr (für wärmedämmende Maßnahmen wie neue Fenster…), obwohl´s geheißen hat, daß man bis Ende Februar 2025 drum ansuchen kann!

Momentan bin ich ziemlich erschrocken, bin etwas reingerutscht in altes Mangeldenken, wo´s auf einmal so eng und kraftlos wird… Gott sei Dank nur kurz, recht bald war mir klar, daß ich mich davon nicht runterziehen lassen muß, daß ich mich dafür entscheiden kann – immer wieder – diesen Gedanken und Ängsten keine Energie zu geben oder wenn, dann hilfreiche, mitfühlende Energien.

Ich freu mich sehr darüber, daß es geht, daß ich obenauf bleiben kann, im Vertrauen! Ich bin mir ja rundum sicher, daß es „die richtige“ Entscheidung war, diesen alten Hof zu kaufen und daß mein Wunsch, meine Absicht, einen Raum des heilsamen, natürlichen Midanandas zu erschaffen, Rückenwind hat und vom Leben unterstützt wird.

Also wird die Umsetzung auch möglich sein, werden mir die Mittel dafür auch zur Verfügung stehen!

Und – vielleicht das Beste dran: immer wieder kommt der inspirierte und inspirierende Gedanke: es ist wahrscheinlich sogar gut, wenn´s vorübergehend eng wird mit dem Geld, denn das weckt in mir den Wunsch, selber wieder Geld zu verdienen, ja! Und das fühlt sich gut an, und absolut möglich!

Jahrelang ist mehr Geld von mir weggeflossen als hereingekommen; der Gedanke, die aufkeimende Gewißheit, daß sich das wieder ändern darf, tut mir sehr gut, hat neue, frische Kraft.

Zu spüren und drauf zu vertrauen: ich brauch die Zuwendungen eines kranken politischen Systems nicht wirklich, es gibt andere, fruchtbarere Möglichkeiten, daß was reinkommt! Und ich muß ja noch gar nicht wissen, welche genau!

Dieser Schwenk vom alten, beklemmenden Mangeldenken hinein in diese Zuversicht, in dieses Vertrauen möge immer wieder gelingen, der Dreh in die richtige Richtung!

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Singe dein Lied

Leuchte in deinen Farben

Und du wirst blühendes Leben sein.

(Netzfund)

wulli wulli

Jemandem zusehen und miterleben, wie sie oder er ihr wulli wulli genießt, find ich super!

Ich hab´s bei Elsa, der kleinen Rauhaardackelhündin einer lieben Freundin miterlebt…

Wir waren über Weihnachten ein paar Tage gemeinsam in Opatja, in diesem tollen Hotel und immer wieder hat die Kleine auf allen möglichen Teppichen hingebungsvoll ihr Schnauzerl gerieben – abwechselnd auf der einen und dann auf der anderen Seite. Mit großem Genuß und Begeisterung! „Ja ja, das ist ihr wulli wulli!“ hat mir meine Freundin lachend erklärt.

Immer wieder hat uns die Kleine mit ihrem wulli wulli zum Lachen gebracht!

wulli wulli – der Ausdruck gefällt mir gut! wulli wulli – etwas, das richtig genußvoll ist!

„Was ist denn dein wulli wulli?“ hab ich meine Freundin gefragt… ihr gefällt die Frage! Und sicher auch die „Antwort“!

Was ist mein wulli wulli? ich hab mehr als eins – viele, wenn ich mich gut spüre!

Wenn ich gut verbunden bin, gut im Körper präsent, wenn Atem Stimme und Bewegung fließen, dann geht ein wulli wulli ins nächste wulli wulli über… so zum Beispiel: ich berühre mit beiden Händen mein Gesicht – mmmhhhh wulli wulli! zwei warme Fingerkuppen berühren sanft meine geschlossenen Augenlider – jaaa,wulli wulli! der Atem geht tief – ahhh! ich reibe sanft meine Ohren, berühre jedes Stückchen davon – fein, wulli wulli; ich reibe meine Fußsohlen am Teppich hin und her – ahhh, wulli wulli uswuswusw…

Und: eine Umarmung! eine fühlende, warme, liebevolle, vielleicht auch erotisch-prickelnde Umarmung – mmmhhh… sehr wulli wulli! ein Tier streicheln, in Stille sitzen, wundervoller Musik lauschen – einfach wulli wulli!

Wirklich erfüllender, beglückender Sex ist natürlich ein großes wulli wulli, ein ganzes Feuerwerk von wulli wullli´s!

Und BLINGs zu erleben in schönen Begegnungen mit guten Freundinnen und Freunden, Seelengefährtinnen und -gefährten! Einander inspirieren, ermutigen, nähren – BLING GLING BLING! Das sind wunder-volle wulli wullis, solche BLINGs !

Was sind denn DEINE wulli wullis?