Selbsterfahrung intensiv – das ist der Titel des dritten Moduls im Rahmen der Ausbildung zur Atemlehrerin – ein fast fünftägiges, wahrlich intensives Seminar, geleitet von Dr. Wilfried Ehrmann, Co-Leiter war Dr. Andreas Spornberger.
Ich war diesmal als Assistentin dabei, das ist Teil der Ausbildung.
Mit etwas gemischten Gefühlen bin ich zum Seminarort nach Miesenbach gefahren – einerseits mit dem etwas flauen Gefühl: puh, es wird herausfordernd werden und andererseits in Vorfreude und mit dem Vertrauen, ja der Gewißheit, daß es wundervoll und heilsam sein wird.
Und so war´s dann auch! Herausforderungen lassen uns ja wachsen und umso mehr in einer mit soviel Herz und Kompetenz geleiteten Gruppe, mit 13 wohlwollenden, liebevollen Menschen im Kreis.
Kreisarbeit – jeweils eine Teilnehmerin begibt sich in die Mitte des Kreises, ihr gegenüber sitzen Leiter und Co-leiter. die ihr helfen, in ihrem belastenden Thema tiefer zu gehen und die oft verdrängten Gefühle zuzulassen.
Es ist wirklich erstaunlich, in welch kurzer Zeit diese Öffnung geschieht, Unterdrücktes ausgedrückt wird und wie schließlich eine Wende zum Guten hin geschieht – bei jedem einzelnen Teilnehmer! Ich finde das sehr beeindruckend!
Natürlich liegt das allen voran am Leiter Wilfried Ehrmann, an der Atemarbeit und auch an jedem einzelnen Menschen in der Gruppe, daß so ein vertrauensvolles, liebevolles Energiefeld entsteht.
Die Kreisarbeit bildet den Kern dieses Seminars und drumherum gibt es stille und dynamische Meditationen, Partnerübungen, Atemreisen und wunderschöne Rituale.
Ein durchgängiges Thema: die Reise der Heldin, des Helden, der einem inneren Ruf folgend seine Komfortzone verlässt und sich hinausbegibt ins Ungewisse , wo er mit „ungeheuren“ Herausforderungen konfrontiert sein wird und wo er lernen wird, diese zu meistern.
Sich in diese Kreismitte im Seminar zu begeben, ist ganz sicher ein Schritt auf dieser Heldenreise!
In einem sehr schönen Ritual ging es um die Erforschung von Stärke und Schwäche mit ihren Licht- und Schattenseiten, um das Gehenlassen der Schattenseiten und um das Bewußtmachen und Integrieren der Lichtseiten: Schwächen zulassen können, Hingabe und Selbstliebe auf der einen Seite und kraftvoll und mutig seinen Weg gehen – eine Heldenreise braucht beides! Und immer wieder auch die Energie des Narren – auch dieser Archetyp war eingeladen!
Alten, mittlerweile unnötigen Ballast abzuwerfen und mit leichterem Gepäck weiterzugehen- dabei half eine Kali-Meditation und gegen Ende bin ein schönes zweites Ritual, um dann befreiter in eine verheißungsvolle Zukunft zu gehen. Sie zu erahnen, zu erspüren, mit dem Herzen zu erfühlen – wie schön das ist1
Ein wunderschöner Schlusskreis beendet diese intensive Reise durch die 5 Tage – da ist große Dankbarkeit im Raum für die tief heilsame Erfahrungen und Erkenntnisse, ganz viel Freude und Herzenswärme.
Danke danke danke!




















