LET IT GO LET IT BE LET IT FLOW

Das sind vielleicht herausfordernde Zeiten, es gelingt mir immer seltener, all diese Intensität, die ich erlebe in Worte zu fassen…

Daß es tatsächlich um einen tief tief tiefgreifenden Wandel geht, individuell und kollektiv, das spüre ich sehr deutlich; daß Vieles nicht mehr so geht, wie ich´s gewohnt bin, das spüre ich auch, zum Teil schmerzlich – da spielt mein Körper nicht mehr mit!

Mir scheint, er – dieser mein wundervoller, großartiger Körper – hat genug davon, daß ich seine Rufe und Signale immer wieder übergehe, daß ich seine Ruhebedürftigkeit nicht ernst nehme, daß ich meinen allzu lieben Gewohnheiten so oft mehr Raum gebe als seinen Bedürfnissen…

Mir scheint, er fordert nun mehr seine Rechte ein und gibt mir zu verstehen: hey! wenn du gesund bleiben und ein gutes Leben haben willst, dann hör besser auf mich! Du mußt nicht mehr wie mit 50 herumrennen und die Dinge so machen wie immer – halt ein, halte inne, lausche, fühl mich, werd still! Atme!

Ganz deutlich hab ich diese Aufforderung vor Kurzem während eines 8-tägigen Aufenthaltes in Süditalien zu spüren bekommen: genau am Tag des Abfluges (vor knapp zwei Wochen) ist eine heftige Erkältung ausgebrochen, die mich – gemeinsam mit dem schlechten Wetter auch im Süden – regelrecht niedergestreckt hat! Gemeinsam mit einer Freundin wollte ich dem ewigen Grau, dem Nebel und der Dauerkälte im Weinviertel entkommen, nur um dort im Süden auch im Grau und in Regen und Sturm zu landen – und in einer großen körperlichen Schwäche, na toll!

Anfangs war ich ziemlich frustriert, doch nach und nach hat sich etwas in mir entspannt, in eine Art Hingabe hinein – es ist wie es ist – – let it be, allow it, just let it be!

Und mit diesem Nachgeben, mit diesem Loslassen von Widerständen konnte ich dann ganz gut SEIN, teils im Bett, teils ganz langsam draussen unterwegs in der einen oder anderen Hafenstadt rund um Bari. Dieses innerlich Weichwerden, dieses Loslassen der fixen Vorstellungen, wie etwas sein sollte, tut unendlich gut! Es gab kostbare Momente, in denen ich die verborgene Perle in diesen so widrig erscheinenden äußeren Umständen erkennen und erleben durfte… und es geht ja weiter!

Nun bin ich seit einigen Tagen wieder zurück im Dorf, in meinem Hof, bin noch nicht gesund, immer noch geschwächt, auch wenn Husten und Schnupfen deutlich besser geworden sind.

Nun bin ich so weichgeklopft, daß ich gut auf meinen Körper hören kann, ihm die Ruhe gönne die er braucht, erinnere mich in diesem Ruhig-Werden immer öfter ans bewußte Atmen, an sanfte Bewegungen, wenn da Schmerzen sind, ans Summen in die blockierten Stellen… höre Musik, die mir guttut… alter Schmerz kommt hoch, Tränen fließen, dann tiefe innere Stille und Frieden!

What a time!

Steht denn dieses Bedürfnis nach innerer Stille und Rückverbindung nicht in krassem Gegensatz zur Energie des Feuerpferdes mit seiner vorwärtsstrebenden Dynamik (dessen Jahr eben erst begonnen hat) – das hab ich mich öfter gefragt… da hat mir ein gestriges Interview mit Tatjana Garcia, einer spirituellen Lehrerin die ich sehr schätze, richtig gut getan! Sie hat von der Bedeutsamkeit der Stille gesprochen; wie wichtig es gerade in diesen sich immer mehr beschleunigenden Zeiten es ist, immer wieder Einkehr zu halten im inneren Raum der Stille, sich mit seinem göttlichen Ursprung zu verbinden. Wenn wir das nicht tun, wird aus fokussierter, von einer Vision getragenen dynamischen Vorwärtsbewegung leicht ein blinder, erschöpfender und nervenzehrender Aktivismus.

Während dieser Woche in Italien kam der Walk of Peace der buddhistischen Mönche nach über zwei Monaten zu seinem Ende; sie haben in Washington D.C. ihr Ziel erreicht.

In Texas haben sie begonnen, für den Frieden zu gehen, durch widrigste äußere Umstände hindurch; was wie ein kleiner Fluß begonnen hat, ist zu einem immer mächtigeren Strom angewachsen, der quer durch das Land geflossen ist – ein Strom von Liebe, von Mitgefühl, von Kraft und Hingabe, der immer mehr Menschen erreicht und immer mehr Herzen geöffnet hat.

Ich hab ihren Marsch quer durch die USA, begleitet von einem ehemaligen wunderlieben Straßenhund, im Internet immer öfter mitverfolgt – Zeugin dieses wundervollen Ereignisses sein zu dürfen, hat mich tief berührt und mir geholfen, mein Herz auch unter nicht so angenehmen Umständen zu öffnen, vor allem auch für mich selbst.

Ein großes Geschenk, das uns diese wundervollen Mönche gemacht haben, große Dankbarkeit!

Ich bin also wieder mal in einem Prozeß, in dem ich lernen und üben darf, meine Schwäche und Verletzlichkeit voll und ganz anzunehmen; ich darf erkennen, daß das “Unten-Sein“ nicht bedrohlich sein muß, sondern mich „ganzer“ macht, runder; dieses Weichwerden und EmpfänglichSein, das sich in der Hingabe zeigt, ist im Grunde wunderschön!

Und dann wird mir klar, daß ich dieses Stillwerden so sehr brauche, wenn ich wirkliche Veränderungen in meinem Leben erfahren und ermöglichen möchte!

In dieser Stille, diesem inneren Ruhen kommen klare Einsichten, die ich überhöre, wenn ich auf alte Art und alten Gewohnheiten verhaftet unterwegs bin (Ablenkungen, hierhin und dorthin, dieses und jenes, oft mit wenig Focus und Geduld…); es fühlt sich richtig gut an, wenn der feste Griff um altgewohnte Abläufe, Aktionen und Reaktionen sich lockert, wie wenn eine Art Starre sich löst!

Dieser Winter hat mir ganz schön zugesetzt – kaum Sonne, langer Dauerfrost, viel, ganz viel Nebel und Grau… und natürlich das immer verrückter werdende weltpolitische Geschehen…

Heute Vormittag – auf meiner Yogamatte liegend: atmend, summend, weinend, mich sachte bewegend, betend, dankend – ganz plötzlich ist die Sonne aus den eben noch regenschweren Wolken hervorgekommen und hat mich sanft und liebevoll angestrahlt – ein wunderschönes Geschenk!

Es wird! Es wird wieder Frühling, die Starre beginnt sich zu lösen, das Licht kommt zurück!

Let it go, let it be, let it flow!

Widerstand zwecklos! Atmen!

Heute ist ein Sch….tag, aber was soll´s? Nach dem wunderschönen Sonnentag gestern, der schon erste zarte Frühlingsgefühle geweckt hat (nach einer langen Reihe von endlos trüben, eisigen Tagen heute schon wieder dicker Nebel, aus dem es ohne Unterlaß herunternieselt (wie schon den ganzen Dezember lang)…

Blick aus dem Zug

Ja, nicht fein, aber was soll´s?

Meine Stimmung passt zunächst genau zu dieser Wetterlage – dicker Frust und wallender Zorn über unerwartete, mir ungerechtfertigt erscheinende neue Rechnungen – in Zusammenhang mit meinem alten Hof, der nicht und nicht aufhört, Geld zu verschlingen, verstärkte Rückenschmerzen (kein Wunder bei all der Säure, die Ärger und Zorn im Körper produzieren und Schmerzen anheizen!), ein Mittagessen (Kohlsuppe), das mir schwer im Magen liegt….

Und ja, so ist es, Widerstand ist zwecklos, sinnlos, macht alles nur schlimmer!

Ein Schrittchen oder zwei zurücktreten und alles gut wahrnehmen – den Zorn, den Frust, die Gedanken dazu, den Körper und das was er zu sagen hat…. und ATMEN!

Atmen, atmen, atmen, durch alles hindurchatmen – durch den Zorn, den Frust, den Stein im Magen, durch die brennenden Rückenschmerzen…

Ein kleinwenig die Flügel ausklappen und rauf auf´s nächste Mäuerchen – ein kleiner Perspektivenwechsel – oh mei, so ein Herumgefuhrwerke und Gestampfe und Geschimpfe, solche Aufwallungen, solch trübe Blickwinkel!

Ja, genau so genau so genau so und es darf genau so sein… ich übe, ohne Widerstand zu sein;

ich übe, mit all dem präsent zu sein und zu atmen, mich gut zu spüren und gut zu mir zu sein (mich nicht auch noch dafür zu beschimpfen!)… dieses Ja macht mich weicher und das fühlt sich doch gut an!

Gestern ein Hoch, heute ein Tief, ja ok, so ist es nun mal…

Aber nein, nicht nur tief heute – zwischendurch gab es auch etwas Schönes, Berührendes: in Krems in der Ausstellung von Regula Dettwieler; sie hat ein sehr sympathisches „Herbarium der Gefühle“ geschaffen: von verschiedensten Menschen der näheren und weiteren Umgebung hat sie auf ihre Bitte hin getrocknete Pflanzen bekommen und sie befragt, welche Gefühle sie damit verbinden; mit diesen Aussagen hat sie die Pflanzen „beschriftet“ – also mit persönlichen Erinnerungen und Gefühlen anstatt mit lateinischen Namen und botanisch-wissenschaftlichen Fakten.

Die Blumen sind aus ihrem wilden Garten, schreibt Melitta. „Gefühl der Dankbarkeit, Glück, Verzückung, Bewunderung, Staunen, jede Blüte ist ein Gebet“

… die Yucca-Palme „Adalbert“ , die die Sammlerin schon sehr lange begleitet! Sehr symathisch!

„Die Blume ist ein Gefühl der Zeit“, schreibt der Thomas, „weil sie in jeder Jahreszeit blüht.“

Efeu, es geht um Efeu! Anna sagt: „Als Kind kletterte ich oft auf einen Baum, der von Efeu umwuchert war. In den Kletterpausen setzte ich mich in das Gras und habe Gänseblümchen den Kopf abgebissen.“

Das hat mit sehr gefallen und mich berührt! Und hat mich lachen lassen! Danke Regula, für diese schöne Idee und für ihre Umsetzung!

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Mittlerweile ist es Abend geworden, ich bin wieder zu Hause und mehr und mehr in Frieden mit mir und dieser verrückten, schrecklichen, wundervollen Welt!

ATMEN! Bewußt und voll zu atmen ist ein JA, ein volles Ja zu dem was IST – zu den Schrecken, den Wunden und den Wundern!

DANKE, daß es mich atmet, daß ich frei atmen kann, daß mich dieser Atem am Leben, in diesem meinem Körper sein läßt! DANKE!

Viel Schönes!

In den letzten Tagen, genauer gesagt seit dem Heiligen Abend, durfte ich viel Schönes „sammeln“ – viele schöne Erlebnisse und Eindrücke! Die ich gerne fotografiere,wenn´s grad passt…

(weih-)nächtliches Bambuswäldchen in Opatja

Morgenstimmung in Opatja (endlich Sonne!)

Freude!

Wieder zurück in Wien – schöne kleine Geschenke und schöne Gerade-noch-Weihnachtsstimmung:

Nun noch zwei schöne Zitate, die mich berührt haben:

Ein wunderschönes von Rumi: „Ich rief nach Gott und die Liebe antwortete. Ich suchte nach der Liebe und meine Seele öffnete sich wie eine Rose.“ Ich liebe Rosen sehr – eine weiße hat vor meinem Fenster (in der Wiener Wohnung) vor Weihnachten noch geblüht und eine rosarote hat sich mir auf dem Hügel oberhalb von Opatja gezeigt und geschenkt!

Und das andere, sehr liebenswerte Zitat, hab ich im Netz gefunden, von einer gewissen Karin, die sympathische Zeichnungen dazu macht (karindrawings): „Liebes, das hast du wirklich gut gemacht, dieses ganze wilde Jahr. Mit allem, was da drin war. Jetzt mach mal Pause zum Sortieren!“

Oh ja, jetzt ist die beste Zeit für eine Pause!

Vermehrt Schönes!

Endlich Sterne, endlich Sonne!

Nachdem ich wochenlang keine Sterne, keine Sonne gesehen hab wegen des wochenlangen dicken feuchten Nebels, war ich wie ausgehungert nach Licht und Wärme. Die Enttäuschung war groß, als wir am 22. Dezember hier am Meer in Opatja angekommen sind und der angeblich seit Tagen blaue Himmel bei unserer Ankunft in der Abenddämmerung gerade dabei war, sich wieder dick mit Wolken zu bedecken! Und das ist dann auch in den nächsten beiden Tagen so geblieben, nur daß noch der Regen dazu gekommen ist! Und dann gestern in der Heiligen Nacht hat sich der Himmel geöffnet und endlich habeen sich wieder Sterne gezeigt – zunächst war´s nur ein vages dünnes Blinken und dann immer deutlicher, immer mehr! Als hätte der Himmel geantwortet auf das Öffnen der Herzen, auf die eintretende kollektive Entspannung, auf die wiedergefundene Verbundenheit! Das hat mich sooo froh und dankbar gestimmt – was für ein schönes Weihnachtsgeschenk! Mit der Hoffnung auf Sonne am kommenden Tag bin ich glücklich und zufrieden eingeschlafen.

Und tatsächlich: heute früh ist der Himmel blau, die Sonne lacht vom Himmel, das Meer glitzert und schäumt und wir freuen uns und lachen vor Begeisterung!

Ein wunderschöner Weihnachtstag, wir machen einen Ausflug in ein Städtchen etwas weiter südlich von Opatja und genießen alles – die Farben, die gischtenden hohen Wellen, Sonne und Wind, die unterschiedlichen Farben des winterlichen Meeres… so viele Geschenke!

Schon wieder Weihnachten!

Bis jetzt hab ich die Adventzeit immer sehr geliebt, nicht den Rummel, aber die dahinterliegende Stille und Dunkelheit, die so mystisch und wohltuend ist und einlädt, mehr nach innen zu gehen und diese Stille wirklich zu erfahren. Heuer ist für mich vieles so anders – diese Ruhe und stille Vorfreude hat sich nicht wirklich eingestellt oder nur manchmal, obwohl es am Land, im Dorf ja sehr ruhig ist… Da war dieser fast ständige Nebel im Osten Österreichs, die feuchte Kälte, kaum Sonne, da ist diese immer noch ver-rückter und bedrohlicher erscheinende geopolitische Situation, die auf die kollektive Stimmung drückt – als würden freudvolle Lebensimpulse mehr und mehr überschattet…

Ich halte immer noch zu meinem Leitspruch (der mir spätestens seit der C-Zeit wirklich geholfen hat, durch diese herausfordernden Zeiten zu navigieren): „Laß dich nicht ins Bockshorn jagen!“, aber in den letzten Wochen war´s mir oft mühsamer, innerlich zentriert und friedvoll zu bleiben… gelassen die Verbundenheit und Herzenergie zu spüren… was allerdings immer geholfen hat und nach wie vor noch immer hilft: in Gemeinschaft von ähnlich ausgerichteten Menschen zu sein, die Atemreisen und in der Natur zu gehen…

In die Natur zu gehen, hat mir auch heute geholfen, nach innerlioch zum Teil holprigen und unrunden Tagen wieder gut bei mir anzukommen und mich im Herzen verankert zu spüren. Seit zwei Tagen bin ich – so wie im Vorjahr – mit einer Freundin in Opatja, ganz oben in Istrien, am geliebten Mittelmeer. Im Vorjahr war alles wunderschön – viele Sonnenstunden, phantastische glutvolle Sonnenuntergänge, in der Sonne am Meeresufer Cappucino trinken, die Farben des Meeres im Winter und vor allem die Pause von meiner Baustelle (hab im November 2024 begonnen mit der Renovierung des alten Hofes im Weinviertel). Und ja, auch in dieser Hinsicht ist heuer alles anders: trübes Wetter und Regen auch hier und freudvolle Weihnachtsstimmung will sich nicht so recht einstellen, eher unterschwellige Gereiztheit und das Bedürfnis nach Rückzug. Astrologen haben dies ja beschrieben: sehr saturnin geprägte Konstellationen, alle Planeten in Wasser- und Erdzeichen, also keine ausgelassene Feierstimmung!

Es hat mich heute Nachmittag in die Natur gezogen, weg von den weihnachtlichen Blinkelichtern, rauf in die Hügel; ein schöner alter Saumpfad durch Loorbeerwälder, vorbei an Rosmarin, Lavendel, Ilex – wunderbar! Mit jedem Schritt ist etwas in mir weicher geworden, zunächst kam da die Traurigkeit, – der Schmerz, nicht in innerem Frieden und in Liebe zu sein, also mich irgendwie getrennt zu fühlen… dieses Weichwerden dankbar wahrnehmen, den Schmerz zuzulassen tut so gut und ist immer wieder ein Schlüssel in den Herzraum, Raum der bedingungslosen Liebe, in die Verbundenheit!

In diesem Weichwerden und Schmerz zulassen geschieht Wandlung und Freude wird wieder frei!

Im Gehen und achtsamen und liebevollen Wahrnehmen der Natur, der geliebten mediterranen Vegetation ist ein wunderschöner kleiner Weihnachtsstrauß entstanden – zunächst nur aus Lorbeer, Rosmarin und Ilex. So schön, hab ich gedacht, und es wär noch schöner mit ein bißchen Farbe, mit roten Beeren zum Beispiel; kurz danach hab ich auf einem Baumstumpf zwei abgeschnittene Ilexzweige liegen gesehen, voll mit leuchtend-roten Beeren! Oh! Danke!

Der Wunsch nach ein paar Blumen hat sich auch umgehend erfüllt und zuletzt die Sehnsucht nach einer Rose für den Strauß. Und da war sie schon – fast die letzte auf ihrem dornigen Strauch. Danke, danke! Ich kann fühlen, wie sich mein Herz in Dankbarkeit weitet und öffnet: ich kann wieder Liebe und Verbundenheit erleben! Es ist das, was ich mir mehr als alles andere gewünscht hab, es ist das schönste Weihnachtsgeschenk! DANKE DANKE DANKE!

Danke an meine guten Geister und danke auch an mich – daß ich drangebllieben bin, daß die LIebe und die Verbundenheit mir so wichtig ist, letztlich mehr als alles andere.

Und nun, in der Stille: einfach DANKBARKEIT! In der Stille ankommen – im (Weihnachts-)Frieden SEIN, im fließenden Atem SEIN, gut im Körper, gut gehimmelt, gut geerdet SEIN, und im Herzen ist „ein Ros entsprungen…“… wie schön!

Neue Räume, neue Erfahrungen, neue Inspirationen

Seltsam, daß mein Bedürfnis, meine Lust zu schreiben nachgelassen hat, seit ich wieder sesshaft geworden bin… am stärksten war dieses Bedürfnis während der eineinhalb nomadischen Jahre, in denen ich meistens im Camper gelebt hab… vielleicht ist das so, weil meine Kreativität seither andere Ausdrucksmöglichkeiten findet, nämlich meinen neuen Wohn- und Lebensraum zu gestalten… und damit bin ich ganz schön beschäftigt!

Es war ein großer Augenblick Anfang August diesen Jahres, als die Bau- und Renovierungsarbeiten innen im Wohnbereich abgeschlossen waren: alles neu, alles leer und klar, wie die weiße Leinwand für einen Maler! Ich konnte gar nicht gleich anfangen, diese Leere zu füllen, wollte sie erstmals auf mich wirken lassen (und außerdem wollte ich im August noch den endlich eingekehrten Sommer genießen) und dann, im Herbst hab ich langsam begonnen, erste Möbelstücke aus dem Heustadl (wo seit einem dreiviertel Jahre alles gelagert war) rüber in die Wohnräume zu bringen. Es hat immer wieder gedauert, bis ich intuitiv wußte, wo etwas hingehört, aber dann war´s ganz klar. Jedes Stück hat seinen Auftritt bekommen wie ein Solist, hat mich seine Wirkung auf den Raum erfahren lassen und es war erstaunlich, wie viele Dinge dadurch eine ganz neue Wertigkeit und Schönheit bekommen haben; fast so, als würde ich sie erst jetzt richtig sehen und wahrnehmen – jetzt in diesen völlig neuen Zusammenhängen und befreit von altem Ballast!

Immer wieder hab ich gedacht: Wie innen, so außen! Was passiert da eigentlich synchron IN mir? Nun, was ich wahrnehme: eine Verschiebung der Wertigkeiten, ein völlig neues Leben in völlig neuen Zusammenhängen, vieles, was mir immer so wichtig war, tritt in den Hintergrund (zum Beispiel die allzeit freie Beweglichkeit im Außen, also die äußere Freiheit); statt dessen ist ein starkes commitment führend geworden, also die Hingabe und Ausrichtung auf ein großes Projekt und vieles ist entsorgt worden: Dinge, die nicht mehr wirklich wichtig sind und deren Anblick mir keine Freude mehr bereitet (ich mag nur mehr von Dingen umgeben sein, die mein Herz erfreuen! Und das gilt auch für Menschen!).

Nun ja, und so ist nach und nach ein mir sehr angenehmer, neuer Wohnraum entstanden, in dem viele meiner alten Möbel und Dinge einen neuen Platz gefunden haben und nun in größerer Klarheit und Einfachheit Wirkung entfalten; viele schöne Dinge hab ich entweder von lieben Freunden geschenkt bekommen (Dinge, die sie nicht mehr brauchen) oder sehr günstig auf Flohmärkten, in willhaben und vor allem im sympathischen Altwarenladen von Peter in Gars am Kamp erworben – Dinge, die ganz genau an diese oder jene Stelle passen – ganz erstaunlich und wunderbar!

Na ja, und dann mein Bedürfnis, an allen möglichen Stellen „Altäre“ zu gestalten (ich hab ja schon mal ausführlich in einem Blog-Beitrag darüber geschrieben); diese kleinene Gestaltungen entstehen einfach intuitiv, wollen ausdrücken und mich erinnern an das, was mir wirklich wichtig ist (an den Weg des Herzens, an die Liebe zu den Ahnen, ans wache GewahrSein und ans bewußte Atmen, an die kindliche Verspieltheit und den Humor, an die innere Stille, an die Qualität, die der jeweiligen Jahreszeit innewohnt, an die Verbindung zu Mutter Erde und an die Dankbarkeit für ihre wundervollen Geschenke, zu den Naturgeistern usw…

Weg des Herzens

Erntedank

sinnliches Nichts-Tun

Dank an all das gute Holz zum Feuermachen

Es ist also gelungen, mir vor dem Winter noch ein Nest zu schaffen, in dem ich mich wohlfühle – wie heißen die Zeilen in diesem schönen Rilke-Gedicht….? …wer sich im Spätherbst noch keine heimelige Wohnstatt geschaffen hat, der wird es nicht mehr tun… so ähnlich, sinngemäß…)

Sehr zu diesem Wohlgefühl trägt der Küchenherd bei, den ich fast jeden Abend einheize (ganz wichtig bei diesem feuchkalten Dauernebel hier im Weinviertel!); ich hab das Gefühl, daß diese Holzfeuerwärme richtig heilsam ist für mich, ich spür sie bis in die Knochen hinein, wenn ich auf meinem türkischen Hockerchen (das mich schon über 50 Jahre lang begleitet!) vor dem Herd sitze, dem Lodern des Feuers lausche und mich bis tief in die Gewebe hinein wärmen lasse!

Ich liebe es, Feuer zu machen und es zu hüten, in die Glut zu schauen und alles mögliche darin zu sehen (manchmal wie in einem Orakel!) – wunderbar!

Oben auf dem Herd köchelt Wasser in einem großen Topf, das – angereichert durch die Energie des Feuers – mir ebensfalls heilsam und wunderbar weich erscheint! Das Wasser liebt es und mein Körper liebt es – ich hab das Gefühl. daß er es besonders gut und gerne aufnehmen kann!

So erlebe ich diese Adventzeit trotz des ständigen dicken feuchten Nebels als gut durchwärmt und fühle mich gut aufgehoben; trotz des immer irrer werdenden Weltgeschehens kann ich manchmal, immer wieder Gott sei Dank die darunter liegende Stille, die der Dunklen Zeit innewohnende Mystik und Heiligkeit erfühlen.

Eine meiner „Eselsbrücken“, um wieder in die Präsenz zu kommen, wenn ich im Gedankenkarusell unterwegs bin, ist: I… A… Ahhh! Innehalten, Atmen, Ahhh (Ahhh aus dem Herzen); oder – die längere Version: innehalten, atmen, mich gut im Körper präsent fühlen, mich gut himmeln und gut erden, im Herzen verankern, im Kiefer gut entspannen – ahhh, jetzt und hier!

Die Ausbildung zur Atemlehrerin ist eine großartige Inspiration, immer öfter innezuhalten, bewußt zu atmen und somit präsent zu sein; sie gibt meinem jahrzehntelangen Credo: „Atem, Stimme und Bewegung – Schlüssel zur Lebendigkeit“ eine neue Dimension: „Atem, Stimme und Bewegung -Schlüssel zur Heilung“.

Danke, danke, danke!

Ein schöner, ruhiger Geburtstag heuer!

Ich liebe den Advent sehr – vielleicht weil ich am Beginn dieser „b´sonderen Zeit“ auf die Welt gekommen bin… es fühlt sich jedenfalls sehr heimatlich und heimelig an.

Genau vor einem Jahr – an meinem Geburtstag – waren sechs oder sieben starke Männer mit zwei großen LKW´s bei mir am Hof und haben Unmengen altes Gerümpel weggebracht und entsorgt. Ich war fast den ganzen Tag beschäftigt, voller Dreck und Staub – ein Geschenk der ganz eigenen Art!

Das war ziemlich genau der Beginn einer neunmonatigen Baustellenzeit, die zeitweise ganz schön an meinen Nerven gezerrt hat. Und nun – ein Jahr späer – sitze ich gemütlich in den mittlerweile ziemlich fertig eingerichteten Wohnräumen und staune, wieviel in diesem letzten Jahr passiert ist, wie sehr sich mein Leben verändert hat und wie stimmig es sich insgesamt anfühlt. Meist kann ich hier gut zur Ruhe kommen in dieser ländlichen Stille, es drängt mich nichts und niemand und so kann ich mich immer wieder mit der Stille, die ja der Adventzeit innewohnt, verbinden. Dafür bin ich sehr dankbar!

Die Abende sind lang und still und ich hab genug Zeit und Muße, die Räume kreativ auszugestalten – das genieße ich sehr, sehr, sehr! Wenn ich gut im Fuß und gut verbunden bin, entstehen die Dinge oft wie von selbst und dafür ist das Innehalten, das gut im Körper Sein, das bewußte Atmen so so hilfreich! Um mich noch besser und öfter daran zu erinnern, hab ich auf alle möglichen Dinge „ATMEN“ draufgeschrieben, vor allem auf Musik-Instrumente, weil ich beim Spielen oft unwillkürlich den Atem anhalte!

AQUI ESTOY! HIER BIN ICH – gut atmend, gut im Körper präsent, gut gehimmelt und gut geerdet, gut im Herzen verankert, gut im Kiefer entspannt, gut ge-stimme-t und bewegt oder einfach ganz still…

Das ist meine Übung, immer und immer wieder: innehalten, ganz präsent sein mit Hilfe dieser „meiner sieben Vasas“ (oder sechs oder acht); mit „Vasas“ meine ich diese oben genannte Praxis, die ich vor längerer Zeit – weil ich einen Namen dafür haben wollte – die sieben Vasas genannt habe!

Zum Schluß noch ein letztes Bild – ich kenne mehr und mehr Menschen, die freiwillig und gern in eiskaltes Wasser tauchen und darin herumschwimmen, aber ich halte es wohl eher mit dem Wondrak (vom Janosch):

Allerdings kommt das Kaltwasser-Atmen in einem der nächsten Module der Atemlehrer-Ausbildung auf mich zu, vielleicht mach ich´s dann lieber wie ein Polarbär am Nordpol :))

Herbstliche und sonstige Impressionen

Ich liebe alle Jahreszeiten, und den Herbst ganz besonders! Die Dinge verlieren an Gewicht, die Berge scheinen zu schweben, buntes Leuchten überall vor dem großen Rückzug nach innen.

bei Miesenbach

der vergangene Vollmond!

Und jetzt noch ein paar IMPRESSIONEN VON meinem neuen ZUHAUSE:

willkommen, Engel, in meinem Haus!

gut geerdet, Fühler himmelwärts

meine „Puppen“Küche – mein inneres Kind freut sich sehr!

der Kreis ist wichtig, und das Herz in der MItte, in ALLem

herrliches, sinnliches TrägeSein (meine Mentorin Eva Denk hat letztens ein paar Zeilen aus einem alten Chanson zitiert, ungefähr so: „….diesem maßlosen Getriebe in der Welt setze ich die geballte Kraft meiner Trägheit entgegen…“ : )) AHO!

mein laptop, aufgepeppt!

einer meiner vielen Altäre! oben Lakshmi (leider ziemlich verschwommen) – Göttin für Glück, Fülle, Liebe, Schönheit, Harmonie… eine Einladung!

Es wird! Ich fühl mich schon ziemlich gut Zuhause hier auf meinem Weinviertler Hof! Neue Räume zu gestalten macht mir ganz große Freude, regt die Kreativität kräftig an! Manche DInge, die mich schon länger begleiten, so wie altvertraute Möbel, Figuren, Bilder, Steine… erscheinen wie neu in neuen Zusammenhängen, gehen neue Beziehungen miteinander ein, werden zum Teil anders genützt, zeigen sich von bisher verborgenen Seiten… manches hat endgültig ausgedient, manches kommt ganz neu dazu… auch auf dieser Ebene geht´s darum, daß sich manch alte Gewohnheiten, Zuschreibungen und Verknüpfungen lösen dürfen und daß Türen aufgehen für neue Räume, für ganz neue „unmögliche“ Möglichkeiten… Als würden neue Verbindungen in meinem Gehirn geknüpft, als würde mein Empfinden, mein Denken und Wahrnehmen herausgefordert, alle möglichen und „unmöglichen“ Schwenks zuzulassen… manchmal fühlt sich´s an wie wenn ein Kind spielt, wie die Pippi, die spielerisch alles Mögliche und „Unmögliche“ ausprobiert… in äußeren wie in inneren Räumen… es fasziniert mich immer wieder, wie Innen und Außen letztlich eins sind! „Alles Sichtbare ist ein Gleichnis“, hat schon der weise Hermann Hesse geschrieben.

Oft staune ich einfach, was da sichtbar wird, was da alles vor meinen Augen entsteht!

Und es geht weiter, weil immer wieder etwas Neues entsteht, entdeckt wird, sichtbar und erfahrbar wird:

mein Kompass für den Herzensweg

ein Bild von einem Bildnis in einer Kapelle auf Santorini, der griechischen Insel – für mich ein wunderschönes Bildnis Weiblicher Würde

„Der Gesang des Vogels und der Gesang des Volkes und der Gesang des Lebens ist EIN Gesang“ – ein Lied der Hopi, in Mexico entdeckt

Camilla Steen-Larson, eine wundervolle, tiefgründige Frau, Tänzerin, Lehrerin, Liebhaberin von Poesie und Kunst, vom Leben hat diesen Text ins Netzt gestellt:

Mit anderen Worten: „Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt!“

Große Dankbarkeit

Gestern bin ich von einem viereinhalb tägigen Ausflug in die Atem-Welt oder genauer gesagt in die Atman-Welt zurückgekommen und bin erfüllt, bereichert, ermutigt und voller Freude und Dankbarkeit für diese Tage, für diese Welt!

Bewußtes Atmen ist so ein wundervoller und machtvoller Schlüssel zum Unbewußten, zu tiefen spirituellen Erfahrungen, zur Lebendigkeit.

Für mich gibt´s ja drei Schlüssel zur Lebendigkeit: den bewußten Atem, die Stimme, die mit dem Atem wie von selbst fließt und die Bewegung – den Körper freilassen, tanzen, sich drehen, sich wiegen, hupfen lassen… ich könnte auch sagen: Improvisation mit Atem, Stimme und Bewegung. This is what I love and what I more and more live! It´s what makes me feel so ALIVE!

Hab immer schon viel mit dem Körper gemacht, dann ist die Stimme dazugekommen; der Atem war immer auch wichtig und bekommt nun durch diese Ausbildung zur Atemlehrerin, zum Atemlehrer nochmal mehr Nahrung und Aufmerksamkeit, eröffnet neue Möglichkeiten in der Improvisation!

Die Gruppe geleitet von Meisterhand, auf schlichte, sehr authentische Weise Ein wunderbarer Lehrer, wunderbare Co-Lehrer und eine wahrlich wundervolle Gruppe – ein Kreis, in dem Vertrauen, Mut, Würde und Freiheit wachsen und gut gedeihen können.

Große Dankbarkeit dafür!

Und ein Teil dieser Atem-Atman-Welt zu sein bedeutet für mich (bisher jedenfalls):

jede Menge herzwärmende Begegnungen, tiefgehende, sehr berührende heilsame Prozesse, Humor und Leichtigkeit, alle auf Augenhöhe miteinander, ein Feld, in dem natürliches, friedvolles. liebevolles Sein so viel leichter fällt als im oft so herben Außen, Draussen.

Und es bedeutet auch große Freude, nämlich wieder einem inspirierenden Netzwerk anzugehören, in dem es so viel Potential gibt und so viele unmögliche Möglichkeiten.

Und die Seminare geben mir Kraft, Schwung und Ermutigung für die nächsten Schritte, die anstehen – vor allem in Bezug auf mein Hof-Projekt. Es geht voran und WIE sich meine Vision von Herzraum, Begegnungsraum, Raum für Kreatives, für Spielen und Experimentieren, Raum für´s Erden, für Pachamama, für Atem Stimme und Bewegung… also auf welche Weise diese Vision sich verwirklichen wird, weiß ich nicht so genau… ich lade Vertrauen ein, Mut, Verbundenheit, das Wohlwollen der „Göttinnen und Götter, die Liebe und den Segen meiner Ahnen… und der Atem trägt.

HOLD ON TO EACH OTHER!

Den (Schreib-)Faden wieder finden

Wie wieder anknüpfen? Es passiert ja ständig so viel, innen und außen…

Es gab einen ganz handfesten Grund für die längere Schreibpause: mein Laptop war wochenlang verschollen!

Im September hab ich wieder mal mit dem Camper eine wundervolle kleine Runde nach Westen gedreht, um liebe Freundinnen und Freunde in Innsbruck und dann am Starnberger See in Bayern zu besuchen und bei Letzteren hab ich den Laptop einfach vergessen!

Meine Freundin Christa hat ihn mir dann mit der Post an meine Weinviertler Adresse geschickt, aber er kam und kam und kam einfach nicht…

Bis ich nach 2 langen Wochen, nach vielen vergeblichen Versuchen, endlich herausgefunden habe, daß er irgendwo in Norddeutschland, in Bremen herumirrt!

Naja, dann kam er doch retour zur Christa und dann endlich zurück zu mir… eine Nervenprobe, eine Geduldsübung und drum eben eine längere Schreibpause!

Und jetzt? Was gibt´s? Was ist Thema? Was sind die Themen?

Da ist diese jetzige Vollmondkraft, Vollmond im Widder (schon wieder im Abklingen), aber es war recht deutlich, worum´s geht:

Um Lebenskraft! Um die KRAFT, voran zu gehen! Die Kraft, für mich einzustehen!

Die Kraft für das, was mir wichtig, was mir heilig ist, einzustehen!

Die Kraft, NEIN zu sagen zu dem was nicht stimmig ist!
Die Kraft, Grenzen zu setzen! Die Kraft, mich zu wehren, Schädliches abzuwehren!

Diese vitale, lebensbejahende Kraft, die nicht immer nur sanft rüberkommt, sondern vielmehr direkt, echt und klar, darf ich aufleben lassen, nicht gegen die Sanfte in mir, nicht gegen die Geduldige, Empathische, Liebevolle, sondern im Midananda, im gemeinsamen Tanz! Im gemeinsamen Tanz, der sich wie von selber tanzt, mal sanfter, mal kerniger; mal weicher, mal kantiger… und bitte immer wieder mit Humor!

Ja, das ist grad Thema und da gibt es viel zu üben!

Ich darf lernen, robuster zu werden, ROBUSTHEIT aufzubauen, eine etwas dickere Haut! Meine Haut ist in den letzten Jahren immer dünner und dadurch sehr verletzlich geworden!

Ein robustes Immunsystem – im weiteren Sinn – das gut mit allen möglichen potentiellen Schädlichkeiten fertig wird.

Robustere Grenzen setzen, die auch respektiert werden!

Hat zu tun mit Selbstfürsorge! Für mich einstehen!

Oh ja, da gibt´s jede Menge Gelegenheiten zum Üben!

Wie fühlt sich Robuster-sein an? Trockener, entschiedener, aktiver… gut! Es fühlt sich gut an!

DREAM BIG ist auch ein Thema: was geschieht in mir, wenn ich mir erlaube, GROSS zu träumen? Was ist die Antwort drauf? Aufregung – ein Kribbeln im Körper, ein kurzes erschrecktes Atemanhalten, ein paar Gedanken, die flüstern: „Du doch nicht! Das ist dir doch viel zu groß, zu herausfordernd, zu anstrengend!“

Wahrnehmen, innehalten… ein paar tiefere Atemzüge und ein noch vorsichtiges Mich-Öffnen – für alle möglichen Möglichkeiten! Why not?

Diese Beschränkungen, diese Selbst-Begrenzungen, diese falsche Bescheidenheit – all das ist „alte Matrix“, an die wir so lange gebunden waren… Wie fühlt sich FREIHEIT an!?

Wie fühlt es sich an, mich ganz in meine WÜRDE aufzurichten?

Wie fühlt es sich an, zu alten Lasten und Übergriffen klar und deutlich NEIN zu sagen:

NEIN! ES REICHT!

Das GESUNDE darunter will LEBEN! Tanzen, singen, das LEBEN FEIERN!

Dazu passt, was sich mir während des vergangenen Wochenendes, in der Atemlehrerausbildung (im 2. Modul) klar gezeigt hat: das liebevolle Annehmen jeglichen Ungemachs, die ja in spirituellen Kreisen gern empfohlen wird (in meinem Fall geht´s um die chronischen Rückenschmerzen) – braucht dringend einen Ausgleich, eine Kraft, die klar NEIN sagen kann!

In der ersten Atemreise ist ungefilterter Zorn auf meine „ewigen“ Rückenschmerzen hochgekommen und es hat sich richtig gut angefühlt, ihn zu spüren, ihn einfach da sein zu lassen!

Am nächsten Morgen die Kali-Meditation von Osho – perfekt! Kali, die wilde dunkle Göttin, die alles, was ausgedient hat, zerschlägt, zerstückelt, zerstört… und das letztlich aus LIEBE! Damit das neue, zutiefst vertraute Gesunde freigelegt wird und sich endlich wieder entfalten kann!

Nun hab ich den (Schreib-)faden doch wieder gefunden, einfach im Jetzt…

Mit Hilfe der einfachen Frage: WAS IST JETZT? Gibt´s ein Thema?

Auch aktuell: bin wiedermal in Budapest, für die Zähne!